Hybridkraftwerke Wind & Wasserstoff(speicherung) …

(Nachbemerkungen zu Nucleaire Nuclear Power AKW siehe unten)

… sind eine gute Moeglichkeit der Nahversorgung OHNE Monsterkraftwerke und Hyper”hoch”leistungs”stromnetze:

http://derstandard.at/1319181179212/Deutschland-Weltweit-erstes-Wind-Wasserstoff-Hybridkraftwerk-gestartet

Wind und Wasserstoff, das ist eine erfreuliche Sache:

Denn konventionelle Batterien verwenden nicht nur giftiges Blei mit extrem umweltunfreundlicher Schwefelsaeure (oder Nickel oder Cadmium oder andere allergene/giftige Schwermetalle), sondern werden oft auch weggeworfen, nur weil sie in einem speziellen Geraet nicht mehr verwendbar sind.
(auch wenn sie durchaus noch funktionstuechtig sind: wenn eine 12V Batterie defekt ist und nur mehr 10V liefert, koennen damit trotzdem noch jahrelang 9V Geraete betrieben werden; in der Praxis wird sie aber “entsorgt”)

Wasserstoff als Energiespeicher braucht hingegen nur ein Speichermedium, das nicht immer ein druckfester Tank sein muss. Aber selbst Wasserstoff in einer 1 kg Flasche ist nicht gefaehrlicher als ein konventioneller Benzin- oder Gastank.
(allerdings reicht diese Menge Wasserstoff nicht fuer den gewohnten Fahrbetrieb ueber 500km oder 1000km in einem Fahrzeug)

Hybrid Wind/Wasserstoff hat 100% Zukunft UND reduziert Monsterkraftwerke und Hyperstromleitungen, weil (wegen Energiespeicherung als Wasserstoff statt in umweltgiftigen Batterien) auch bei Windstille die Versorgung funktioniert.

Das laesst sich sogar in Grossstaedten realisieren, wenn darauf geachtet wird, dass nicht Windraeder (wegen Schattenschlag: das Huschen alle 5 Sekunden macht krank) zwischen Sonne und WOHNraeumen stehen.

Bei lokaler Versorgung muss bestenfalls zum naechsten solchen WH2(klein)kraftwerk ein Kabel existieren, um bei Ausfall puffern zu koennen. (auch das gibt ein Netz, und mit dieser Beschraenkung kann man schon leben)

aber es gibt einen Haken:

Wasserstoff sollte nicht Turbinen antreiben (die viel Abwaerme = sehr schlechten Wirkungsgrad haben)
SONDERN
mit Wasserstoff sollten Brennstoffzellen betrieben werden.

das technische Problem daran:

Brennstoffzellen liefern Gleichstrom, und Zerhacken bzw. Gleichrichten vor und nach Uebertragung mit “Leistungs”elektronik” braucht unnoetige (CO2-unguenstige) Bauteile und bringt jede Menge Verluste bei Umformung und Uebertragung.

(diese Technik wird seit einiger Zeit heftig von deutschen Elektro”versorgern” kolportiert: die schwaermen von HGUe=Hochspannungs-Gleichstrom-Uebertragung, aber darueber freut sich hoechstens Siemens wegen der lukrativen Entwicklerei)

Auch bei den “Hoch”leistungs”netzen” ist das ja der Fall (und wird penibel totgeschwiegen), denn “Synchronisierung” auch der heutigen Netze funktioniert per HGUe auf Kurzstrecke innerhalb eines Gebaeudes. Was ebenfalls nicht sein sollte.

dieses Problem ist aber loesbar:

zb koennen Brennstoffzellen in Serie geschaltet werden, um dann …
… entweder …
(lokal, also im KILOWATTbereich) zerhackten Gleichstrom als Wechselstrom zu liefern (was fuer viele Geraete nicht sofort verkraftbar ist, weil das als Rechteckspannung statt Sinusspannung auftritt)
… oder …
(mit mechanischen Verlusten) lokale Generatoren mit Elektromotoren statt heutiger Gas- od.Dampfturbinen anzutreiben (E-Motoren vertragen i.a. Rechteckspannung, die angetriebenen Generatoren erzeugen wieder “normalen” Drehstrom;
… oder …
(am aufwendigsten) ein Gleichstromnetz als separates Stromnetz parallel zum Drehstromnetz aufzubauen (das aber dann ebenfalls wieder Zerhacker braucht und keine Wechselstrom-Maschinen versorgen kann: konventionelle Waschmaschine also nur, wenn der Wind geht)

Fuer Gleichstrom im Haushalt (zb fuer Beleuchtung und die gesamte Elektronik rund um Audio/TV/PC etc.) spricht andererseits, dass …

a) Erfahrung aus Autoindustrie existiert: Halogen(spar)licht, Radios etc.
b) ALLE Trafoverluste bei PC, TV, HiFi, Handyladegeraet etc. entfallen:

Alles das funktioniert mit GLEICHSTROM und hat (je 1) Netzgeraet&Trafo, wodurch Wechselstrom aus Steckdosen erst verwendbar wird.

(und Trafos bedeuten TrafoVERLUSTE: ein lokales Gleichstromnetz im Haus mit nur 1 Trafo erspart nicht nur Millionen Netzgeraete fuer TV/PC/Handy sondern auch annaehernd so viel Strom wie Energiesparlampen; Energiesparen ist das beste Kraftwerk, wenn Energiesparen ohne Funktionsverlust machbar ist)

Vorlieben werden sich dann schon im Gebrauch ergeben:

Waschmaschine, Heizung, Werkzeug- und Kuechengeraet koennen ohne weiteres auch mit Gleichstrommotoren betrieben werden (Gleichrichtung mit Dioden im kW-Bereich ist praktisch verlustfrei)
und
auch umgekehrt EIN Trafo/Haushalt (statt je Geraet) ist schon Verbesserung.

Heutige Technik (zb Stabilisierung mit Zenerdiode) ist jedenfalls wegen der Verluste unbrauchbar, und “HGUe” (HochspannungsGleichstromUebertragung) — mit anschliessener Verteilung als Wechselstrom/Drehstrom — ist wegen der notwendigen massiven Bauteile im MEGAWATTbereich indiskutabel,
noch ganz ohne auf Korrosion bei Gleichstrom einzugehen.

Im Gegenteil: heutige “Synchronisierung” dieser Netze mit HGUe Strecken (ohne die sich die Frequenzen “zusammengeschalteter” Netze kaum angleichen lassen) sollte dringend diskutiert und die Verluste (von Stromerzeugung bis Steckdose) solllten dringend offengelegt werden.

Nachbemerkungen:

(“Technokratie” heisst: seit den 1980er Jahren ist technisch so gut wie alles Denkbare auch realisierbar, und nur Preisfragen stehen dem entgegen; der PREIS tritt aber nicht nur als Geldbetrag sondern — Kostenwahrheit!! — auch als Klima-, Umwelt- RessourcenVERNICHTUNG und Verschleiss auf)

(Nachbemerkung 2: die Loesung Wind&Wasserstoff — bei stationaerer Verwendung, NICHT in Fahrzeugen — ist der Photovoltaik gleich 2x ueberlegen, weil Photovoltaik bis heute nur 10% bis 20% Wirkungsgrad hat — 1kW/m2 Sonnenenergie liefert in der Praxis nur 100-200W Strom — und deshalb riesige Flaechen verbraucht
und
auf den verfuegbaren (zb Dach-)Flaechen besser WARMWASSER-Solarpaneele
— im einfachsten Fall schwarze Schlaeuche — eingesetzt werden; diese verwerten 100% und ersparen je nach Isolierung annaehernd 100% der Energie fuer Warmwasser)

(Nachbemerkung 3: Nucleaire Nuclear Power AKW sind wegen Klima-, Umwelt- und Ressourcenvernichtung KEINE gute Loesung: sogar Fluesse werden um mehrere Grad Celsius aufgeheizt, soviel Waermeverlust wird in die Atmosphaere deponiert; Uranbergwerke vernichten QUADRATkilometer Umwelt in Naturparks; und Atommuell bleibt Tausende HALBWERTSZEITEN — d.h. Millionen bis Milliarden Jahre — gesundheitsgefaehrdend)

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